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Katzenernährung allgemein


Sicherlich wissen Sie bereits Einiges über Katzenernährung. Dennoch gerät im Laufe der Zeit so manches wieder in Vergessenheit. Die nachfolgenden Informationen sollen helfen, sich noch einmal die Grundsätze der Katzenernährung vor Augen zu halten.

Natürliche Ernährung:
Sowohl unsere heutigen Hauskatzen als auch ihre wildlebenden Artgenossen sind ausgesprochene Fleischfresser. Ihren Bedarf an Proteinen und Nährstoffen decken freilebende Katzen durch die Jagd nach Beutetieren ab. Wohnungskatzen hingegen sind auf die verantwortungsvolle Nährstoffversorgung durch den Menschen angewiesen. Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Mineral- und Spurenelemente sowie Vitamine stellen die wesentlichen Nährstoffgruppen dar. Ihr Bedarf ändert sich in den verschiedenen Lebensphasen.


Junge Katzen und Katzenmütter benötigen zur Aufzucht eine eiweiß- und fettreiche Kost. Gerade bei jungen Katzen im ersten Lebensjahr gilt bei der Ernährung: je hochwertiger das Futter, desto besser der Start in ein gesundes, langes Katzenleben. Was im ersten Lebensjahr einer Katze in der Ernährung fehlt, kann später meist nicht mehr korrigiert werden!

Bei älteren Katzen ist der Eiweiß- und Fettbedarf meist reduziert, manchmal jedoch auch erhöht, wenn die Katze zu dünn wird, weil sie die Nährstoffe nicht mehr so gut verwerten kann. Daher ist es in beiden Fällen umso wichtiger, den Anspruch der Senioren an die Qualität der Nährstoffe zu berücksichtigen.

Sensible Katzen mit Fellproblemen stellen besondere Ansprüche an Herkunft und Zusammensetzung bestimmter Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße.

Übergewichtige Katzen benötigen eine energiearme Ernährung. Damit Sie für Ihre Katze eine optimale Versorgung sicherstellen können, sollten Sie wissen, welche Wirkung die verschiedenen Nährstoffe haben.


Bitte beachten Sie bei einer Futterumstellung:
Egal, in welcher Lebensphase sich Ihre Katze gerade befindet: eine Futterumstellung sollte immer langsam erfolgen. Am besten mischen Sie das bisherige Futter mit dem Neuen über einen längeren Zeitraum ( ca. 1-2 Wochen ). Beginnen Sie mit 1/4 neuem Futter gemischt mit 3/4 des bisherigen Futters. Nach ein paar Tagen mischen Sie 1/2 zu 1/2, dann 3/4 neues und 1/4 bisheriges Futter. Bei dieser Vorgehensweise vermeiden Sie Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfungen. Gerade bei der Umstellung auf ein hochwertiges Futter kann es zu einem Fellwechsel kommen. Dieser Fellwechsel kann eine Katze eine zeitlang unansehnlich und struppig und schuppig aussehen lassen - je nach dem, wie gravierend die Unterschiede zu den Futtersorten sind. Hintergrund dazu ist jedoch, daß das "alte" Fell abgestoßen wird und ein neues, schöneres Fell zum Vorschein kommt. Also erschrecken Sie bitte nicht - es liegt ( im positiven Sinne ) am Futter. Nach dem Fellwechsel können Sie den Unterschied sehen und spüren.


Übersicht und Zusammenhänge der Nährstoffe




Eiweiß


Schönheit kommt von innen. Ob eine Katze gesund ist und hochwertiges Eiweiß erhält, können sie sprichwörtlich erfühlen. Schönes, seidiges Fell und eine kräftige Muskulatur sind unverkennbare Indizien für die Verwendung von bestem Eiweiß aus hochwertigen Rohstoffen. Über das tierische Eiweiß wird die Katze auch mit dem lebensnotwendigen Arginin und Taurin versorgt.

Fette

Jede Katze hat einen individuellen Energiebedarf. Hochwertige, gut verträgliche Fette sind die wichtigste Energiequelle im Futter. Darüber hinaus wird die Katze über die Fette mit besonderen ungesättigten Fettsäuren (z.B. Linolsäure, Arachidonsäure) versorgt, die für den Stoffwechsel und ein schönes Fell unerlässlich sind. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass spezielle Fettsäuren auch die Abwehrkraft stärken und das Allergierisiko reduzieren.

Kohlenhydrate

Zu einer vollwertigen Nahrung gehören auch Kohlenhydrate. Die Katze als Fleischfresser reagiert besonders sensibel und ist auf gut verdauliche Kohlenhydrate im Futter angewiesen. Durch die Auswahl gut verträglicher Komponenten wie z.B. Reis und ein aufwendiges Herstellungsverfahren, welches die im Futter enthaltenen Kohlenhydrate aufschließt, wird eine vollwertige und optimale Ernährung der Katze sichergestellt.

Mineral- & Spurenelemente

Gute Knochen, harter Zahnschmelz, gesunde Organe und ein seidiges Fell – die richtige Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen ist für den Organismus unverzichtbar. Insbesondere die Tatsache, dass die Urahnen unserer Hauskatzen Wüstentiere waren, führen dazu, dass an die Mineralstoffversorgung besondere Ansprüche zu stellen sind. So hängt z.B. die Gesundheit des Harntraktes sehr stark von einer optimierten Versorgung mit Natrium, Magnesium und Calcium ab.

Vitamine

Auch bei den Vitaminen hat die Katze besondere Ansprüche. So kann sie als obligatorischer Fleischfresser das pflanzliche Beta-Carotin nicht wie wir Menschen in Vitamin A umwandeln und hat einen höheren Bedarf an speziellen B-Vitaminen. Inwieweit die Katze die sprichwörtlichen „Neun Leben“ hat, hängt bei der heute üblichen Katzenhaltung insbesondere von einer optimalen Versorgung mit Vitaminen ab. So beeinflussen die Vitamine die Krankheitsabwehr und die Vitalität positiv und sorgen für ein langes Katzenleben.



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